Ein Energiekonzern in Bürgerhand? So geht’s!

Vom 10. bis 11.07.2009 fand in Freiburg die Auftaktveranstaltung des Projektes „Energie in Bürgerhand" (EiB) statt. Die EiB-Genossenschaft wurde von Freiburger Bürgern aufgrund des geplanten Verkaufs der EON-Tochtergesellschaft "Thüga" gegründe. Ziel ist es, bundesweit Geld zu sammeln, um einen möglichst großen Anteil an der Thüga in Bürgerhand zu bringen. Eine einmalige Chance einen direkten Zugang zu Entscheidungen in der Energiepolitik zu erhalten und gemeinsam eine ökologische wie zukunftsweisende Energiewirtschaft zu verwirklichen.
Um einer Zwangsentflechtung durch das Kartellamt vorzubeugen, will E.ON seine Tochter Thüga, in der Beteiligungen an den Stadtwerken gebündelt sind,bis zum Sommer 2009 verkaufen. Das Zeitfenster für eine Thüga-Beteiligung ist also klein - aber es ist eine einmalige Chance.
Freiburger Bürger haben die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand" gegründet, um gemeinsam mit vielen anderen die Idee einer ökologischen und zukunftsweisenden Energiewirtschaft zu verwirklichen. Jeder kann als gleichberechtigtes Mitglied der Genossenschaft beitreten. Er erhält unabhängig von der Höhe seines Anteils eine Stimme. So ist auch ausgeschlossen, dass sich Investmentgesellschaften einkaufen können, um die Ziele zu beeinflussen.
Die Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Kampagne fand am Freitag, den 10. und Samstag, den 11. Juli 2009 in der Freiburger Fabrik für Handwerk, Kultur und Ökologie (www.fabrik-freiburg.de) statt.
Die Ziele von EiB in der Kurzübersicht
· Demokratisierung der Energiewirtschaft
· Dezentralisierung der Energieerzeugung
· Ausstieg aus der Atomenergie
· Ausbau der erneuerbaren Energielandschaft
· Förderung der Energieeinsparung und Energieeffizienz
· Ehrliche Preise und klare Strukturen
· Bürger vor Ort an Energiefragen stärker beteiligen
Hinweis: Dieser Artikel ist ein externer Veranstaltungshinweis der Klimaschutzkampagne CO2LIBRI zum Thema Energie. Er stellt nicht die Position der Stadt Freiburg dar.

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