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Großer Radstand - Radabstellplätze in der Stadt Freiburg

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Mit dem Rad in die Stadt - so bleibt man fit und umweltfreundlich mobil. Mit der steigenden Zahl an Zweiradpendlern wird freier Parkraum zu einem knappen Gut. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Monaten die Anzahl der Parkmöglichkeiten erweitert und modernisiert. Insgesamt gibt es nun in der Freiburger Innenstadt über 6000 städtische Radabstellplätze, darunter auch reservierte für Tandems und Fahrräder mit Anhängern.

Die Stadt Freiburg erweitert das Netz an Radabstellplätzen. Vor allem im Norden der Innenstadt (Kartoffelmarkt, Gauchstraße, Turmstraße, Eisenbahnstraße und Rathausgasse) konnten neue Radabstellplätze geschaffen werden. Einen Schwerpunkt bilden die deutlich ausgeweiteten Abstellanlagen in der Engelstraße und der Conrad-Gröber-Straße, der Durchfahrt unter dem Karstadt-Gebäude. Außerdem mussten über einhundert veraltete Vorderradklammern den komfortablen Radbügeln weichen, die einen besseren Schutz vor Diebstahl und Vandalismus bieten.

Erstmals werden auch Radbügel für Fahrräder mit Anhänger oder Tandems angeboten: An drei Standorten (Augustinerplatz, Engelstraße und Kartoffelmarkt) wurden die Bügel so angeordnet, dass die überlangen Gefährte nicht in den Gehweg oder die Straße hineinragen. Die Stadtverwaltung bittet alle Radler, diese Bügel und den Platz daneben für diese Räder freizuhalten, entsprechende Schilder an den Bügeln weisen darauf hin. Aufgrund der Enge und den zahlreichen Nutzungsinteressen in der Innenstadt stößt die Ausweitung des Angebotes an Radabstellplätzen allerdings zunehmend an ihre Grenzen.

Um so wichtiger ist es, dass vorhandene Parkplätze nicht durch aufgegebene Räder blockiert werden. Denn wer kennt das nicht: Auf der Suche nach einem Parkplatz für den Drahtesel in der Stadt, am Bahnhof oder auch an Straßenbahnhaltestellen sind viele der Stellplätze blockiert durch bizarre Metallskulpturen wie räderlose Rahmen, rahmenlose Räder, allerlei ohne Sattel und ohne Lenker, dafür mit abgerissenen Bremsen und verbogenen oder gebrochenen Gabeln.

Wer ein Schrottrad in der Innenstadt geparkt hat und es weiterhin behalten will, muss schauen, dass es schnell in Sicherheit gebracht wird: Ende Juli werden Mitarbeiter des Garten- und Tiefbau- sowie des Umweltschutzamtes die schrottreifen Räder (oder deren Überreste) einsammeln und entsorgen.

Schrottreife Räder können auch direkt dem Umweltschutzamt (Frau Kern, Tel. 201-6139, vormittags) gemeldet werden, sie werden dann entfernt.

 

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