warning: Invalid argument supplied for foreach() in /homepages/14/d199397655/htdocs/co2libri/sites/all/modules/contemplate/contemplate.module(820) : eval()'d code on line 9.

Grüner Daumen

| in
kein Bild

Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten gehören ganz sicher zu den klimafreundlicheren Nahrungsmitteln. Denn kürzer kann der Weg vom Acker zum Kochtopf wohl kaum sein. Aber auch im heimischen Garten schlummern gut versteckt einige vermeidbare Klimasünder, vor allem in der Erde und bei der Energieversorgung. Pünktlich zum gefühlten Sommeranfang einige fruchtbare Tipps zur klimafreundlichen Gartenpflege.


Saubere Gartenerde – „sei kein Torf"

Was dem eigenen Garten gut tut, hilft nicht immer auch dem Klima. Beispielsweise wird der Torf mit dem wir gerne unsere Gartenerde aufwerten in Mooren abgebaut. Diese sind stark bedrohter Lebensraum vieler seltener Arten und zudem ein wichtiger CO2-Speicher. Die intensive Nutzung von Torf für Garten- und Balkonpflanzen schadet also dem Klima. Das lässt sich sich vermeiden, zum Beispiel mit Kompost, der ebenso den Boden auflockert und zudem als Biodünger eine gute Alternative zu Mineraldüngern darstellt. Deren Herstellung erfordert einen hohen Energieaufwand, den Biodünger gibt's im heimischen Garten meist umsonst. Übrigens auch eine nachhaltige Alternative für Kleingärtner, die sich auf Terrassen und Balkonen ihre kleinen grünen Biotope schaffen.

Eine klimafreundliche Alternative bietet auch torffreie Erde, mehr Tipps dazu im BUND-Einkaufsführer


Gartengeräte – sportliche Handarbeit

Sie machen viel Lärm und belasten Umwelt und Klima. Das Umweltbundesamt schätzt, dass in Deutschland rund 6,5 Millionen Geräte zur Garten- und Rasenpflege eingesetzt werden. Nach Angaben des BUND stößt beispielsweise ein 2-Takt-Rasenmäher pro Stunde so viele Kohlenwasserstoffe aus wie 156 Autos mit Kat. Die Kohlenwasserstoffe sind gesundheitsschädlich und tragen zum Treibhauseffekt bei. Alternativen sind hand- oder solarbetriebene Rasenmäher. Oder auch der freie Wildwuchs, der schöne Blumenwiesen und Biotope für Pflanzen und Tiere entstehen lässt. Auch andere Gartengeräte wie Laubsauger oder Häcksler lassen sich mit etwas körperlichen Einsatz problemlos durch die klassischen Pendants ersetzen.


Wasser und Energie – natürliche Ressourcen nutzen

Der clevere Gärtner sorgt vor und speichert Regenwasser für trockene Tage in Tonnen oder Zisternen. Das Regenwasser kann nicht nur zur Bewässerung des Gartens, sondern je nach Bedarf auch für Waschmaschinen oder Toilettenspülungen genutzt werden.
Die Energie der Sonne lässt nicht nur Gemüse, Obst und Zierpflanzen gedeihen, sondern kann als nachhaltige Energiequelle auch Lampen und Wasserpumpen betreiben oder den Swimmingpool im Garten beheizen. Neben zentralen Solaranlagen auf Hausdächern bieten hier kleine Solarmodule, die direkt mit den entsprechenden Geräten verbunden werden, eine sinnvolle und günstige Alternative.


Für Experten und Naturschützer

Wie aus dem eigenen Garten nicht nur eine Nutzfläche, sondern ein Naturparadies und Biotop für Pflanzen und Tiere wird, zeigt der Utopia-Ratgeber „Mein ökokorrekter Garten"

 

 

Links zum Thema

Kommentare

Kommentar

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Filtered words will be replaced with the filtered version of the word.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Diese Frage dient dazu festzustellen, ob Sie ein Mensch sind und um automatisierte SPAM-Beiträge zu verhindern.
Image CAPTCHA
Die Zeichen (unter Beachtung von Groß-/Kleinschreibung) aus dem Bild.