Kein Rütteln am Atomausstieg

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Kaum ist die Wahl vorbei, regt sich Widerstand gegen mögliche Pläne von Schwarz-Gelb, den Atomausstieg zu verzögern. Besonders schnell formiert sich dieser online, zum Beispiel auf campact.de. Die Plattform setzt auf direkte demokratische Einflussnahme und hat einen offenen Brief an Merkel, Westerwelle und Seehofer formuliert. Mit der Forderung am Atomausstieg festzuhalten und die Energiewende zu sichern.


 

Zu Beginn der Koalitionsverhandlungen soll dieser in möglichst vielen Tageszeitungen abgedruckt werden und so für öffentlichen Druck sorgen. Denn CDU und FDP haben die Bundestagswahl trotz und nicht wegen ihrer Pläne zum Atomausstieg gewonnen, so die Organisatoren der Kampagne.

In einer 5-Minuten Info zum Thema Atomkraft ist unter anderem auch nachzulesen, wie klimaneutral der Atomstrom wirklich ist. So wird laut Ökoinstitut aufgrund der energieintensiven Gewinnung von Uran 65 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Atomstrom freigesetzt. Das macht bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3000 bis 4000 KWH pro Jahr und Haushalt mehr als 200 KG CO2. Mehr Argumente gegen die Atomkraft finden sich auch auf 100-gute-gruende.de.

Die Zukunft der Atomenergie ist also wieder ungewiss. Sicher ist, dass Merkel und Co viel Post bekommen werden. Schon innerhalb des ersten Aktionstages haben über 25.000 Menschen den Brief unterschrieben.

Direkt zum Brief

 

 

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