Trailer: The Age of Stupid
Mit einer globalen Filmpremiere wurde diese Woche „The Age of Stupid" veröffentlicht. Zum Auftakt der Weltklimawoche der UN in New York warnt der Film vor einer verantwortungslosen und unentschlossenen Klimapolitik. Und zeigt zugleich, dass Kino auch grün und klimafreundlich(er) sein kann.
Die Welt im Jahr 2055: London ist überflutet, Sydney in Flammen, Las Vegas von der Wüste verschluckt. Die Menschheit hat sich erfolgreich selbst ausgerottet. Aber wie konnte es soweit kommen? Der Gründer des Weltarchivs für alle menschlichen Errungenschaften und Erzeugnisse (Pete Postlethwaite) sitzt in seinem Turm in der geschmolzenen Arktis und sucht eine Antwort auf eben diese Frage. Das Doku-Drama von Franny Armstrong zeigt mögliche Antworten mit echten Fernsehbildern und Nachrichten von heute. Und mit sechs wahren Geschichten über Menschen, die für den Klimaschutz gekämpft haben – oder im Zeitalter der Dummheit“ eben auch alle Warnungen missachtet haben.
Die Macher des Films selbst wollen nicht zu den „dummen" gehören. Bei der Produktion und Ausstrahlung des Films wurde versucht, Umwelt- und Klimafolgen möglichst gering zu halten. So wurden die Promis zur Filmpremiere in New York mit der Rikscha oder dem Elektrorad vorgefahren - bevor sie auf dem grünen Recyclingteppich posierten. Das Event selbst fand in einem Solarzelt statt und wurde zeitgleich in über 60 Länder per Satellit übertragen.
In Deutschland hat der Film leider keinen Vertrieb gefunden. Ab Oktober soll der Film voraussichtlich als DVD erhältlich sein. Aber jetzt schon kann man bei notstupid.org aktiv werden. Nicht nur zuschauen, sondern handeln!

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