Ein Leben ohne Abfall? Ist das möglich? Ja, sagt der Öko-Revoluzzer Markus Baumgartner und propagiert eine neue Form der intelligenten Verschwendung: Wir sollen nicht weniger konsumieren, sondern mehr Produkte herstellen, die sich komplett recyceln lassen. Der Film von Beatrice Sonhüter und Marika Liebsch folgt Baumgartners Idee von „cradle to cradle" (von der Wiege zur Wiege) und zeigt, wo das Konzept an seine Grenzen stößt.
Pro Tag verbraucht jeder Deutsche rund 5000 Liter Wasser. Nur ein Bruchteil davon wird als Trinkwasser und zum Waschen benötigt. Der Großteil wird virtuell verbraucht. Was man darunter genau versteht, wo das Wasser herkommt und wie das alles mit dem Aralsee und Usbekistan zusammenhängt, erklärt Lisa Stanzel von der FH Aachen.
Wie ist es möglich, dass manche Produkte billig und trotzdem gewinnbringend verkauft werden können? Nur durch die Ausbeutung von Ressourcen und Menschen und durch Umweltverschmutzung meint die amerikanische Aktivistin Annie Leonard. In ihrem Video beschreibt sie anschaulich die Geschichte unserer Konsumprodukte von der Herstellung bis zur Entsorgung – und erklärt, warum ein anderes System besser für alle wäre.
Und noch eine Umwelt-Doku in den Freiburg Kinos: „Die 4. Revolution - Energy Autonomy" ruft zum radikalen Umdenken in der globalen Energieversorgung auf. Und zeigt mit mutigen Vorkämpfern und innovativen Ideen aus 10 verschiedenen Ländern, dass eine saubere, gerechte Energieversorgung möglich ist. Filmvorführung und anschließende Diskussion mit dem Energievisionär Dr. Hermann Scheer, Präsident des Weltrat Erneuerbare Energien und Träger des Alternativen Nobelpreis, kommenden Samstag im Kino Friedrichsbau.
Meere und Müllhalden voller Plastik, Rückstände von Plastik im Blut, Böden und Grundwasser. Plastik ist praktisch überall. Und das große Geschäft mit dem Kunststoffen hat auch seine dunklen Seiten, wie der Dokumentar-Film des Österreichers Werner Boote zeigt. Fast 10 Jahre lang hat er recherchiert, vier Jahre lang gefilmt und produziert. Heruasgekommen sind Bilder und Geschichten von einem Planet voller Plastik.
Geht das wirklich? Wie? Und warum überhaupt? Ecosia, eine deutsche Suchmaschine, die ein großteil ihrer Werbeeinahmen zur Rettung der Regenwälder an das WWF spendet, versucht Antworten zu geben. Angeblich 30 Millionen Quadratmeter Regenwald wurden bisher durch die Ecosia-User geschützt. Mehr dazu im Clip.
750 Schneemänner protestierten bis gestern Abend für den Klimaschutz auf dem Berliner Schlossplatz. Die Demo verlief äußerst friedlich. Augenzeugen berichten jedoch, dass gar keine „echten" Schneemänner beteiligt waren. Die Klimaaktivisten waren aus Kunstschnee geformt.
Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen vergibt das Klimaaktionsbündnis CAN jeden Tag den „Fossil des Tages". Eine zweifelhafte Auszeichnung für die Länder, die nach Meinung verschiedener Beobachter die Verhandlungen ausbremsen oder ihren Versprechen nicht nachkommen. Zum dritten Mal in Folge bekamen die USA den ersten Platz verliehen. Inzwischen sind fast alle Regierungschef in Kopenhagen eingetroffen, um an den letzten beiden Tagen doch noch ein weltweit gültiges Klimaabkommen zu beschließen.
Dieselfahrzeuge sollen eine größere Mitschuld am Klimawandel haben als bisher angenommen. Deren Rußpartikel beschleunigen nach Ansicht renommierter Experten die Eisschmelze in der Arktis. Eine breite Allianz von Umweltverbänden fordert nun ein schnelles Eingreifen und den Einbau von Rußpartikel-Filter in alle Dieselfahrzeuge. Wieso, weshalb und warum alle davon profitieren würden:
Mit einer globalen Filmpremiere wurde diese Woche „The Age of Stupid" veröffentlicht. Zum Auftakt der Weltklimawoche der UN in New York warnt der Film vor einer verantwortungslosen und unentschlossenen Klimapolitik. Und zeigt zugleich, dass Kino auch grün und klimafreundlich(er) sein kann.