Ernährung - unbeschwert genießen


Informiert und mit gutem Essen und Genuss für gutes Klima sorgen. Alles über Gemüse, Obst, Fleisch und badische Spezialitäten.

 

CO2 in unseren Lebensmitteln
Graue Energie - ist nicht giftig, gibt keine Kraft und steckt doch in vielem drin. Als Graue Energie bezeichnet man die gesamte Energiemenge, die bei Herstellung, Lagerung, Transport und Entsorgung von Produkten verbraucht wird. Die Aufbringung dieser Energiemenge ist wiederum zwangsläufig mit dem Ausstoß von CO2 verbunden, welches bei der Strom- oder Wärmegewinnung und durch die Abgase des Transportverkehrs freigesetzt wird.

Dies gilt nicht nur für industrielle Produkte wie Kleidung, Elektronik oder Möbel, sondern auch für Lebensmittel. Aufwendige Herstellungsverfahren, lange Transportwege und energieintensive Lagerung verursachen teils große Mengen Treibhausgase. Zusätzlich wird durch die Herstellung und Entsorgung von Verpackungen CO2 freigesetzt.

Ein Kilo Schokolade kommt so auf eine Energiemenge von 2,5 kWh und einen ungefähren CO2-Ausstoß von 1,1 kg. Pro Kilo tiefgefrorenem Hähnchenfleisch sind das etwa 4,5 kg CO2, pro Kilo Frischgemüse dagegen nur wenige Gramm. Klimaschutz geht durch den Magen. Und deshalb ist es sinnvoll genauer hinzuschauen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie sie erzeugt werden.

 

Klimafreundlich einkaufen, so kann's gehen

  • regional einkaufen, den Weg vom Acker zum Tisch verkürzen
  • eher frische Produkte als Tiefkühlprodukte verwenden
  • saisonales Gemüse und Obst einkaufen
  • weniger Fleischprodukte konsumieren
  • Bio-Produkte bevorzugen
  • möglichst auf Produkte mit aufwändiger Verpackung verzichten
  • Etiketten und Herkunftsländer der Produkte beachten

 


Mehr Vitamine - weniger Emissionen

Mit saisonalem und regionalem Obst und Gemüse ernährst du dich nicht nur gesünder, sondern auch CO2-sparend.
In unserer Region gibt es eine vielfältige Landwirtschaft und viele Bauern verkaufen ihre Erzeugnisse auf den Wochenmärkten in der Region oder direkt in kleinen Hofläden. Aber nicht alles, was frisch aussieht, kommt auch direkt vom heimischen Feld. Deswegen einfach öfter mal nachfragen.

Regional genießen kann man in Freiburg und Umgebung vor allem in den Straußenwirtschaften, in denen regionale Spezialitäten der Saison und der bekannte badische Wein serviert werden. Auch viele lokale Restaurants und Hotels servieren Gerichte, die aus regionalen Erzeugnissen zubereitet werden. Wahre Gaumenfreuden verspricht ein Besuch der traditionellen Käsereien im Schwarzwald.

Produkte von lokalen Herstellern aus Südbaden und dem Schwarzwald sind übrigens auch in vielen Supermärkten und Discountern zu finden.
Am besten auf die Herkunft achten: Infos zu Etiketten und Gütesiegel

 

Weniger Fleisch - mehr Klimaschutz
Durch die Fleischproduktion werden 18% der weltweiten Treibhausemissionen verursacht - mehr als durch das weltweite Verkehrsaufkommen. Treibhausgase werden dabei durch die teils weiten Transportwege der Fleischprodukte, die Herstellung und Düngung von Tierfutter und in Form von Methan- und Lachgas freigesetzt. Diese klimaschädlichen Gase werden von Wiederkäuern wie Schafen und Rindern ausgestoßen. Ein Kilo Rindfleisch verursacht so ingeseamt einen Ausstoß von 11 bis 14 Kilogramm CO2-Äquivalente. (CO2-Äquivalente ist eine einheitliche Maßeinheit, die das globale Erwärmungspotenzial einzelner Gase in Relation zur Klimawirksamkeit von CO2 beschreibt)

Fleisch von lokalen Landwirten und Metzgereien mit regionalen Produkten ist genauso wie Fleisch aus ökologischer Tierhaltung klimafreundlicher.
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