Anfang des Jahres besaßen die Bewohner Freiburgs 78.857 Autos [1]. Bekannt ist, dass durch die Abgase im Autoverkehr CO2 produziert wird und dies klimaschädigende Auswirkungen verursacht. Bislang hingegen noch nicht so bekannt ist, dass weltweit das Klima jährlich auch so viel von Autoklimaanlagen beeinflusst wird, wie vom Flugverkehr. Was kann hier unternommen werden und wie sieht die Zukunft in diesen Bereichen aus? Zwei Artikel aus DIE ZEIT berichten.
Eine Klimaanlage sorgt zwar für eine angenehme Kühle im Auto, treibt jedoch zusätzlich den Klimawandel voran. Der Artikel „Noch ein Klimasünder [2]" handelt von den derzeit in Autos verbauten Klimaanlagen und dessen Kältemittel R134a. Ein Kilogramm R134a verfügt im Vergleich zu CO2 über ein 1400-mal so großes Treibhauspotential. Ab 2011 werden die Anlagen in der EU nicht mehr in neue Autos eingebaut - dafür vielleicht „klimafreundlichere" Anlagen, die CO2 als Kältemittel verwenden. So wird es jedenfalls wenn die Autoindustrie nicht bremst...
Die Zukunft der Autoklimaanlagen ist ungewiss - und die Zukunft des Auto selbst? Was wird getankt, wenn das (billige) Öl als Treibstoff ausgehen sollte? In dem Artikel „Batterie auf Räder [3]" ist nachzulesen, dass Deutschland stärker auf Elektroautos setzen sollte. Bis 2020 könnten fast eine Million Elektromobile umweltfreundlicher zur Mobilität beitragen. Die Energie für diese Autos kommt dann natürlich aus erneuerbaren Quellen. Die ersten Schritte für eine Kooperation zwischen Autoindustrie und Energieproduzenten sind schon getan: in Zukunft sollen Autobatterien Energieüberschüsse von, z.B., Wind- und Sonnenenergie speichern. Das ist aber nicht alles - lest doch weiter!
Verweise:
[1] http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1156564/index.html#Kraftfahrzeuge
[2] http://www.zeit.de/2009/21/Klima
[3] http://www.zeit.de/2009/22/U-Elektromobilitaet